Freitag, 4. August 2017

Coververgleich #39


 
Heute tritt bei meinem Coververgleich Marc Levys Er & Sie – Eine Liebe in Paris in den Vordergrund. Ich habe das Buch vor einer Weile gelesen und mir hat die Liebesgeschichte in der Stadt der Liebe sehr gut gefallen.

Er & Sie – Eine Liebe in Paris
von Marc Levy

Inhalt:
Es war einmal in Paris ...
Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen ...

Cover-Vergleich
Hier aufgelistet sind verschiedene Cover aus Frankreich (Robert Laffont), aus Amerika (AmazonCrossing), aus Spanien (Editorial Planeta), aus Rumänien (Editura Trei), aus Vietnam, aus Portugal (Bertrand Editora), aus Italien (Rizzoli), aus Serbien (Laguna), aus Azerbaijan (Qanun Nəşriyyatı) und aus Deutschland (Blanvalet).
(Quelle: Goodreads)


Auf den ersten Blick fällt auf, dass auf allen Cover ein Pärchen abgebildet ist, was ich gut finde, denn schließlich handelt es sich ja auch um eine Liebesgeschichte. Aber obwohl viele Cover sehr ähnlich aufgebaut sind und sogar das gleiche Pärchen als Bild verwendet haben, wirkten sie doch ganz anders auf mich.

Am wenigsten gefällt mir ehrlich gesagt die Umsetzung aus Azerbaijan. Das Cover erweckt das Gefühl, einen New Adult oder Young Adult Roman vor sich zu haben, aber das ist Er & Sie – Eine Liebe in Paris in keinster Weise. Außerdem sieht man viel Land im Hintergrund, doch die Hauptkulisse ist Paris, weswegen ich das Cover auch überhaupt nicht mit dem Roman in Verbindung bringen kann.

Auch nicht wirklich überzeugend finde ich die Ausgaben aus Frankreich, Spanien und Portugal. Sie wirken alle drei eher wie ein Filmplakat auf mich, statt wie ein Buchcover. Ich kann die Umsetzungen zwar besser mit dem Inhalt des Buches in Verbindung bringen, aber wirklich ansprechen würden mich die Bücher nicht – und zum Kauf animieren wohl erst recht nicht.

Ebenso unstimmig finde ich das Cover aus Rumänien. Für einen Liebesroman wirkt die Umsetzung viel zu unromantisch, eher plump mit dieser Schrift, überhaupt nicht verspielt oder leicht, wie man es erwarten könnte. Mit einer anderen Schrift hätte das Cover sicher ganz anders gewirkt.

Die Bücher aus Serbien und Italien finde ich beide schön, nicht besonders auffallen oder überragend, aber typisch für einen Roman von Marc Levy. Es wirken beide ein bisschen altbacken, vor allem das aus Italien, aber auch das, finde ich, passt in einem gewissen Maß zu Marc Levy und zu seinen Charakteren aus Er & Sie – Eine Liebe aus Paris. Zugegriffen hätte ich wohl bei beiden, weil sie stimmig wirken, schön gestaltet sind und eine schöne Liebesgeschichte in Paris versprechen.

Meine persönliche Favoriten sind die Ausgaben aus Amerika, Vietnam und Deutschland. Ich mag den englischen Titel zwar nicht besonders, aber dieses Cover hat bei mir die Nase heute vorn. Die Gestaltung finde ich absolut gelungen, sehr harmonisch, passend zu einem Liebesroman und mit dem geänderten Titel wird auch deutlich, dass die Geschichte in Paris spielt. Auch das Paar mit dem Regenschirm finde ich wirklich süß. Dieses Buch hätte ich mir auf jeden Fall gekauft!

Ebenso schön finde ich aber auch das vietnamesische Cover. Ich mag Zeichnungen auf der Frontseite eigentlich sowieso viel lieber, als Fotografien oder Bilder. Und diese Zeichnung ist wirklich so wundervoll und liebevoll ausgearbeitet, dass ich mir das Buch alleine schon aus diesem Grund gekauft hätte.

Zum Schluss bleibt wie immer das deutsche Cover. Anfangs hat es mir nicht so besonders gut gefallen, aber je öfter ich es betrachte (vor allem real betrachte), desto besser gefällt es mir. Besonders gelungen finde ich die Schwarz-Weiß-Abhebung des Hintergrunds und die Farben im Vordergrund. Anfangs wirkt es deswegen ein wenig trist, aber dadurch, dass das Paar im Hintergrund lacht, verbreitet es gleichzeitig eine schöne Stimmung – passend zum Auf und Ab in der Geschichte. Auf dieses Buch bin ich durch das Cover aufmerksam geworden, also kann man wohl sagen, dass es seine Aufgabe erfüllt hat :)

Welches findet ihr am schönsten?


Ich möchte euch heute das deutsche und die drei englischen Cover von "Ein angesehener Mann" vorstellen. Es ist ein interessanter historischer Krimi mit einem ungewöhnlichen Setting - Indien nach dem 1. Weltkrieg.

Inhalt:
Kalkutta 1919 – die Luft steht in den Straßen einer Stadt, die im Chaos der Kolonialisierung zu versinken droht. Die Bevölkerung ist zerrissen zwischen alten Traditionen und der neuen Ordnung der britischen Besatzung.
Aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, findet sich Captain Sam Wyndham als Ermittler in diesem Moloch aus tropischer Hitze, Schlamm und bröckelnden Kolonialbauten wieder. Doch er hat kaum Gelegenheit, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Denn ein Mordfall hält die ganze Stadt in Atem. Seine Nachforschungen führen ihn in die opiumgetränkte Unterwelt Kalkuttas – und immer wieder an den Rand des Gesetzes.

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  1. Ein angesehener Mann | Heyne 2017 | 9783453421738 | deutsch
  2. A Rising Man #1 | Harvill Secker 2016 | 9781910701898 | englisch
  3. A Rising Man #2 | Pegasus Books 2017 | 9781681774169 | englisch
  4. A Rising Man #3 | Vintage 2017 | 9781784701345 | englisch

Der Vergleich:

Eigentlich gefallen mir alle Cover; das Setting Indien wird von allen klar erkennbar, doch interessant finde ich, dass das deutsche Cover irgendwie edel wirkt und ein wunderschönes, idyllisches Bild liefert, während die drei englischen Cover mehr düster und fast schon verschmutzt wirken. Das erste englische Cover hat eine blutrote Sonne, die genauso gut auch ein Blutfleck sein könnte, womit es gut zu einem Krimi passt, das dritte zeigt eine alltägliche Szene auf einer ärmlich wirkenden Straße. Das passt ausgezeichnet zur Atmosphäre im Buch, das den Konflikt zwischen einheimischen Indern und britischen Besatzern gut herausarbeitet.

Am wenigsten gefällt mir eigentlich das zweite englische Cover. Es sieht nicht schlecht aus, ist aber im Vergleich zu den anderen irgendwie nichtssagend und ich würde dahinter weder einen Krimi noch ein Buch über ein historisches Indien vermuten, sondern vermutlich eine Biographie oder etwas ähnliches. Am schönsten finde ich ehrlich gesagt das deutsche Cover, da es allein schon durch die hellen Farben sehr ansprechend ist, auch wenn das dritte englische Cover meiner Meinung nach am besten zum Buch passt.

 
Kennt ihr die vorgestellten Bücher?
Welche Cover findet ihr schöner?
Sagt uns doch gerne eure Meinung :)

 

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Das Urheberrecht der Coverfotos und der Klappentexte unterliegen dem jeweiligen Verlag.

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